Fastenzeit - Neubeginn

 

 

 

"Das Geheimnis des Vorankommens

besteht darin, dass man anfängt.

Das Geheimnis des Anfangens liegt darin,

dass man seine komplexen und überwältigenden Aufgaben in kleine

durchzuführende Handgriffe zerlegt und

dann mit dem ersten beginnt."

 

Mark Twain

Der Luxus des Einfachen

  • Einfach mit bloßen Füßen einen mit Tau bedeckten, bemoosten Waldboden zu spüren
  • Einfach wieder schmecken - ein Stück frisches Brot, einen Apfel, Wasser
  • Einfach seinen Atem spüren in der klaren Morgenluft
  • Einfach liebevoll einen anderen ansehen
  • Einfach still werden und nichts tun

 

Rezept für fleischlose Tage

Grüne Spätzle

Zutaten für 4 Personen

160 g Buchweizenmehl

200 g Dinkelgrieß

160 ml Wasser, Salz, Muskat, Koriander

4 Handvoll Brennnesseln

1 EL Kokosöl, Pfeffer

 

Buchweizenmehl mit dem Grieß, Salz, Muskat und Koriander mischen. Brennnesseln mit wenig Wasser kurz aufkochen, abseihen und kalt abschrecken. Anschließend alles mit 160 ml Wasser mixen. 20 Minuten rasten lassen. Den Teig mit einem Spätzlesieb in kochendes Salzwasser durchdrücken, aufkochen lassen, mit kaltem Wasser abschrecken. Kokosöl mit Salz und Pfeffer erwärmen und die Spätzle darin schwenken.

 

Kichererbsentaler

500 g gekochte Kichererbsen, 3 Eier, Salz, Galgant, Bertram, Kreuzkümmel, gehackte Petersilie, 100 g Weichkäse, 1 EL Butterschmalz

 

Die gekochten Kichererbsen in der Küchenmaschine pürieren. Die Eier hellgelb schlagen mit den Gewürzen und der Petersilie vermischen und den gewürfelten Käse daruntermengen. Taler formen und bei milder Hitze in Butterschmalz goldbraun braten. Mit einem Joghurtdip und Salat servieren.

 

 

 

Vom rechten Maß

 

Die frühen Mönche sagen "Alles Übermaß ist von den Dämonen." Das Böse kann sich also auch in das Gewand des Guten kleiden und das Gute maßlos verkünden oder leben. Wenn einer nur fromm ist, kann die Frömmigkeit leicht aggressiv und rechthaberisch und verletzend werden. Viele Fromme merken gar nicht, dass sie im Namen Gottes über andere herrschen, sie verurteilen, ja sie sogar morden.

Das Böse, das in der Gestalt des Guten und Frommen daherkommt, ist am schwersten zu bekämpfen.

Das Ziel des rechten Maßes ist die Ruhe der Seele, die innere Ausgeglichenheit, der Einklang mit mir selbst. Doch das erreiche ich nur, wenn ich alles in mir richtig ordne. Nur wer seinem eigenen Wesen gerecht wird, und wer mutig und tapfer zu dem steht, was ihm wichtig ist, wer sein Maß annimmt und nicht ständig maßlosen Bedürfnissen folgt, nur wer klug ist und die konkrete Situation richtig einschätzt, wird auf Dauer gut leben können.

"Die schönsten Texte von Anselm Grün"

 

Rosmarintee zum Herzkraft stärken

Für einen Tee der die Herzkraft stärkt nimmt man einen Teelöffel Rosmarinnadeln auf eine Tasse Wasser, erhitzt bis zum Siedepunkt und lässt den Tee einige Minuten ziehen. Danach abseihen. Von diesem Tee sollte man täglich zwei Tassen trinken.

Der Rosmarin aktiviert unser Selbstbewusstsein, stärkt unseren Willen und unser Durchsetzungsvermögen. Er hilft bei Schwäche, Konzentrationsstörungen, Erschöpfung und Kopfschmerz oder Migräne.

 

Wirtschaft anders gedacht

Das Impulszentrum für zukunftsfähiges Wirtschaften bietet eine spannende Homepage mit vielen Informationen für alle die bereits beginnen wollen Zukunft neu mitzudenken.

www.imzuwi.org 

 

Zu diesem Thema auch ein Zitat aus dem empfehlenswerten Buch von Fabian Scheidler "Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen."

 

"Konzerne am Tropf

In fast allen Staaten der Erde existiert ein komplexes Subventionsdickicht, durch das private Konzere mit Steuergeldern kontinuierlich gefördert werden. Ein Großteil der 500 größten Konzerne der Erde würde ohne die massive Unterstützung durch Steuergelder längst bankrott sein.Während Staaten rund um die Erde massiv an Ausgaben, vor allem im Sozialbereich sparen, werden diese Subventionen kaum angetastet, oft sogar ausgebaut. Nun führen Verteidiger dieses Wohlfahrtstaates für Konzerne an, es würden dadurch Arbeitsplätze gesichert. Dieses Argument ist offensichtlich unsinnig, weil man mit demselben Geld genauso gut andere, gemeinwohlorientierte Aktivitäten fördern könnte, bei denen pro eingesetztem Euro oft sogar weit mehr Arbeitsplätze entstehen, etwas im Gesundheitsbereich, dem öffentlichen Verkehr, der Bildung oder der kleinbäuerlichen, ökologischen Landwirtschaft.

Die größten Subventionsempfänger sind zugleich auch die destruktivsten Branchen der Erde. Es scheint die Regel zu gelten: je zerstörerischer, desto mehr Staatshilfe. Fast alle der für das Klimachaos hauptverantwortlichen Unternehmen, einschließlich der sie finanzierenden Banken, wären entweder bankrott oder in erheblichen Schwierigkeiten, wenn sie nicht künstlich von Staaten am Leben gehalten würden. Mit anderen Worten:

Die Streichung dieser Subventionen ist ein entscheidender Hebel um die Spirale der Zerstörung zu stoppen und einen sozial-ökologischen Wandel auf den Weg zu bringen."

 

 

 

Eine Vision ohne Aufgabe

ist nur ein Traum.

Eine Aufgabe ohne Vision

ist nur eine Plackerei.

Eine Vision und eine Aufgabe,

das ist die Hoffnung für die Welt.

 

Auf einer Schrifttafel an einer Kirche in Sussex

Visionsübung

Viele Menschen denken: "Oh eine Vision ist so groß und so weit weg!" Ich finde: "Das stimme nicht!" Eine Vision kommt aus deinem Herzen, sie ist dir sehr, sehr nah. Und Teile deiner Vision lebst du bereits! Du bist schon mittendrin! In dieser ersten Übung geht es darum zu schauen: Was ist Jetzt schon so gut und was davon möchte ich in meine Zukunft mitnehmen? Und auch: was ist jetzt überholt und was davon will ich in der Vergangenheit lassen? 

Du kannst dir deine Antworten am besten auf einem Block notieren. Schreib soviel du willst und lass die Gedanken kommen.

Das sind die Grundfragen zu den Bereichen:

 

Wofür bist du im Moment dankbar? Warum bist du dafür dankbar?

Was funktioniert im Moment noch nicht? Warum macht dich das unzufrieden?

 

Das kannst du nun überlegen für die Bereiche

  1. Karriere, Arbeiten, Geld
  2. Körper, Gesundheit
  3. Kreativität, Lernen und Selbstausdruck
  4. Beziehungen, Kollegen, Familie, Freundschaft
  5. Intuition und Spiritualität

Lies dir zum Schluss deine Notizen durch und entdecke Worte, Begriffe die sich wiederholen. Was ist das Wesentliche? Was bewegt, begeistert dich am meisten? Was belastet dich am meisten?

Als letzten Schritt such dir heraus wofür du danken möchtest und was du in deine Zukunft mitnehmen willst und in deiner Vergangenheit belassen willst.

 

Danke Elisabeth Hahnke für diese Anregungen. www.elisabethhahnke.de