Mai - Lebenskraft pur

Spruch des Monats

Unsere Konsum- und Marktwirtschaft beruht auf der Idee, das man Glück kaufen kann, wie man alles kaufen kann.

Und wenn man kein Geld bezahlen muss für etwas, dann kann es einen auch nicht glücklich machen.

Dass Glück aber etwas ganz anderes ist, was nur aus der eigenen Anstrengung, aus dem Inneren kommt und überhaupt kein Geld kostet, dass Glück das "Billigste" ist, was es auf der Welt gibt, das ist den Menschen noch nicht aufgegangen.

 

Erich Fromm

Die Farbe Grün

Es gibt mehr als 40 bezeichnete Grüntöne im Deutschen zwischen Gelbgrün und Blaugrün. Das macht es schwer, ein typisches Grün zu bezeichnen, das zu 50 Prozent aus Gelb und zu 50 Prozent aus Blau besteht. Das angenehmste Grün für längere Betrachtungen soll das Standardgrün sein, mit denen Wandtafeln in Schulen angestrichen werden.

Die vielen Nuancen der Farbe Grün können wir, wenn wir es üben, wahrnehmen. Man geht davon aus, dass wir mit Übung fast 100 unterschiedliche Grüntöne unterscheiden können. Je mehr Grüntöne wir zu differenzieren lernen, desto besser sind wir geerdet.

Häufig wird mit Grün Wiese, Wald und Natur assoziiert. Es drückt Fruchtbarkeit, Leben und Harmonie aus. Deswegen hat der erfolgreiche Gärtner einen grünen Daumen und man fährt ins Grüne.

Grün ist die Hoffnung. Dass dies nicht nur ein veralterter Volksglauben ist, sondern konkret noch heute wirkt zeigt folgender Vorfall: In London sprangen von der Blackfriar-Brücke immer wieder Selbstmörder. Nachdem die Stadtverwaltung diese Brücke grün anstrich, sprang fast keiner mehr.

Das Wort Paradies stammt aus dem Persischen und bedeutet "grüner Fleck".

"Man muss von der Farbenlehre aus Gesundheit und Krankheit begreifen" Rudolf Steiner. Grün stabilisiert den Blutdruck und wirkt insgesamt ausgleichend auf den Körper und unsere Gefühle. Hildegard von Bingen prägte den Begriff "Viriditas", womit sie die "Grünkraft", also die Lebenskraft meinte. Hildegards gesamte Lehre beruht auf dieser "Grünkraft" und dem Bemühen, diese zu erhalten.

Hildegardküche

Dinkelaufstrich

1 große Zwiebel

1 Esslöffel Butterschmalz

1 gehackte Knoblauchzehe

100 g Dinkel-Vollmehl

 

1/4 l Wasser

 

 

 

1/2 Kaffeelöffel Griechenkleepulver

1/2 Kaffeelöffel Galgant

1/2 Kaffeelöffel Quendel

1/2 Kaffeelöffel Ysop

1/2 Kaffeelöffel Bertram

1 kleine Prise Zimt

 

 

 

 

1 Esslöffel kalte Butter

 

1 Esslöffel Weißweinessig

frische geschnittene Kräuter

 

Der Dinkel-Aufstrich ist im Kühlschrank 2 Wochen haltbar.

 

Rezept Brigitte Pregenzer

 

 

fein hacken und in

hellgelb anrösten. Dann

und

dazugeben und kräftig rösten.

Anschließend mit

aufgießen und die Pfanne von der Platte nehmen. Alles gut verrühren, damit sich die Flüssigkeit mit der Zwiebel-Mehlmischung verbindet. Mit

 

 

 

 

kräftig würzen und noch

untermengen. Alles gut verrühren und die Pfanne wieder auf die Platte stellen. Die Masse bei kleiner Hitze nochmals etwa 3-5 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen. Dann in die noch warme Masse

untermengen und den Aufstrich auskühlen lassen. Zum Schluss noch

und


Hildegardgebet

 

Belebender Geist

 

 

Heiliger Geist,

du belebendes Leben,

Dynamik das Alls und Wurzel der Schöpfung,

reinige deine Schöpfung vom Schmutz,

tilge die Schuld und salbe die Wunden.

 

O strahlendes Leben, des Lobes wert,

erwecke und wiedererwecke das All!

 

Hl. Hildegard v. Bingen, Lied Nr. 15

Hildegard-Heilkunde

Bei lang anhaltendem Juckreiz und bei sämtlichen Allergien ist eine reduzierte, ganz einfache Ernährung sinnvoll. Die Grundlage dafür bilden gekochtes Gemüse und Dinkel.

 

Speisemohn wirkt gut gegen Juckreiz. Den Mohn immer wieder als Gericht zubereiten und zusätzlich so oft wie möglich ungemahlenen Mohn übers Apfelmus, übers Hildegardfrühstück oder einfach über ein Stück Brot streuen und essen.

 

Leinsamenumschläge und Leinsamenbäder lindern den Juckreiz auf angenehme Art. 1/2 Liter Wasser und 2 Esslöffel Leinsamen 10 Minuten sprudelnd kochen lassen, absieben und damit Umschläge machen oder als Badezusatz verwenden.

 

Zitat "Hildegard von Bingen, Einfach für Kinder", Brigitte Pregenzer, Brigitte Schmidle

Gedankenanstösse

  1. In dem Maß, in dem wir - immer wieder - den inneren Raum der Stille aufsuchen, werden wir bei uns selbst ankommen.
  2. Vielleicht stellt sich die Einsicht ein: Es wäre gut, auf dieses oder jenes zu verzichten. Und es wäre lebensförderlich, anderem oder anderen mehr Zeit und Raum zu geben.
  3. Das Vertrauen, sich nicht perfektionieren zu müssen, um ein wertvoller Mensch zu sein, ist unsagbar befreiend.
  4. Wenn wir der Freude erlauben, dass sie unser Herz weit macht, stärken wir unsere Fähigkeit, mit den kleinen und großen Widrigkeiten umzugehen.
  5. Christliches Leben besteht darin, dass wir wach werden, für das verborgene Licht, das durch die Haut der Dinge schimmert.
  6. Beten schützt nicht vor Verzweiflung, wohl aber vor Gleichgültigkeit. Im Beten werden wir herausgefordert, dass wir uns der eigenen Not stellen und dass wir uns für das Elend anderer öffnen.
  7. Um mich mit mir selbst anzufreunden, brauche ich nur wenig. Eigentlich brauche ich nur mich selbst. Wo auch immer ich mich gerade befinde, genau dort kann ich anfangen!

Zitat "Ich mit mir", Von der Kunst mit sich selbst befreundet zu sein, Sr. Melanie Wolfers

Tu dir gut

Unsere Finger als Spiegel für unser Wohlbefinden.

Umfassen Sie die Finger einzeln und halten Sie diese 5 - 10 Minuten.

Kleiner Finger:

Herz - Dünndarm/Skelett, Knochen

Ringfinger:

Lunge - Dickdarm/tiefe Haut, Bindegewebe

Mittelfinger:

Leber - Galle/ Blut, Sehnen, Bänder

Zeigefinger:

Niere - Blase/Muskulatur

Daumen:

Milz - Magen/Hautoberfläche

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